Surfits Oben
-
Sixteen Balls Game
Als
mir Stefan Peetz geschrieben hatte, dass es eine neue SKA Band aus dem
kühlem Norden gebe, die SKA mit Surf und einer Priese Punk mischen
würden war ich erst einmal skeptisch und schrieb zurück, dass
er mir gerne eine CD schicken könne ich aber besser nichts
darüber
schreiben würde, falls die Mischung zu übel ausfällt.
Tatsächlich
bin ich aber von den Surfits absolut begeistert. Wider Erwarten ist der
Elmshorner Holstein SKA absolut Klasse und ich höre mir die CD
immer
wieder an, da sie momentan zu meinen Lieblings CD`s gehört, und
sehr
gut zum momentanen Beginn des Sommers passt. Ich werde sie mir auf alle
Fälle auf dem Sustaculum am 13.06.2003 in München ansehen.
Ich
hoffe nur, dass es draußen während einer lauen Sommernacht
sein
wird...
Life
zu sehen:
13.06 Stustaculum Festival München
14.06 Woodrock Festival Uetersen
Timm, 29.05.03
Alpha
Boy School Oben
-big
fight

http://www.alphaschool.de
http://www.dirtyfaces.de
So wie es scheint gehört Ska schon zu den Klassikern der Musik. Man hört sie nicht nur immer öfters in der Werbung sondern es gibt auch immer wieder neue Bands die sich dem Ska verschreiben.
Alpha Boy School machen teils 2-tone Ska der etwas an die Platte „More Specials“ erinnert. Hauptsächlich geht das Ganze jedoch in eine Richtung, die ich modernen Rocksteady (oder auf neudeutsch Neonrocksteady?...) nennen würde. Der Sound für meinen Geschmack an manchen Stellen zu ruhig, ausgeglichen und zu gut gespielt. Wie bei jeder guten Ska Band kommen die Bläsersätzen nicht zu kurz . Die Hintergrundgesänge der Ruhrpotband sind mir gerade für die Region, aus der die Band Alpha Boy School kommt etwas zu romantisch, was jedoch auch an meinem schlechten Plattenspieler liegen könnte. Auf der Rückseite präsentieren sie sich fast schon wie eine Boy Group, was ebenso wie der Sound bestens dazu geeignet ist Frauenherzen mit Ska zu erwärmen. Unter Anderem kann ich diese Schallplatte als Dosenöffner wärmstens empfehlen.
Dass auf der Vorderseite ein Boxkampf dargestellt wird passt zwar nicht so sehr zum Rest der Platte, die doch sehr melodiös ist. Vermutlich würde die Platte jedoch sonst nicht zum Beipackzettel von ihrem Label Dirty Faces passen. Ich denke mir sie wird jedoch trotzdem ihre Fans finden.
Insgesamt ist es
eine
sehr gute Platte mit verschiedenen Stilelementen und ich würde die
Band gerne mal in München hören, da ich mir denke, dass die
Band
live einiges zu bieten hat.
Gotham C.T Oben
Beim Namen und dem
Cover
der französischen Band kommt man auf alles nur nicht auf SKA. Als
ich die CD gesehen habe dachte ich es handle sich um eine Techno-CD
oder
wenigstens um Psychobilly.
Auf Psychobilly bin ich
wegen des seltsamen Namens und den seltsamen Farben auf dem Cover
gekommen.
Technomäßig finde ich die Schrift, und die Tatsache, dass
man
von der Band auf erstem Blick nichts sieht. Vom Äußerem hat
die CD eher etwas apokalyptisches als karibische Leichtigkeit.
Auf Die Band spielt
jedoch
sehr frischen, technofreien SKA mit sehr guten
Bläsereinsätzen.
Ein wenig erinnert mich der Sound an die neueren Alben der Skatalites,
was wahrscheinlich daran liegt, dass die meisten Lieder Instrumental
gespielt
werden. Zwischen drinnen gibt es gerade mal einige Chöre. Die
einzige
Ausnahme ist „LA T’NSAW“, das sich nach irgend einer Barabischen
Sprache
anhört. Da die Schriftzeichen auch nicht gerade französisch
wirken
gehe ich davon aus, dass es sich wirklich um eine exotische,
nordafrikanische
Sprache handelt. Ich finde es zwar lustig mal etwas in einer
norafrikanischen
Sprache zu hören, finde jedoch, dass französisch besser zu
SKA
passt. Die letzten beiden Lieder widmen sich dem Batman Thema.
Ich denke mir wenn die
Band noch einen Sänger bekommt, der ein paar fröhliche,
französisch
oder Spanisch klingende Gesänge für zwischen drinnen bekommt,
dann kommt auch das positive karibische besser raus. Vom reinen Sound
ist
die Band auf alle Fälle sehr gut. Ich denke mir ein Urlaub in
Französisch
Guyana oder in einem anderem Teil der Karibik, dann kommt auch der
Azucar
aus dem ersten Lied lockerer rüber. Ich hoffe auf alle Fälle
die Band mal live erleben zu dürfen.
Spy KowlikOben
under suspicion of ska
attack
19:40 Minuten Sound
Wie aus heiterem
Himmel
hat mich eine CD der Band "Spy Kowlik"
getroffen. Sie ist ein Grund um nach langer Zeit `mal wieder etwas zu
schreiben.
Es gab nämlich schon Beschwerden, dass nichts mehr vorangeht und
ich
andere Leute mitschreiben lassen sollte, was auch keine schlechte Idee
ist..
Grundsätzlich muss
ich zugeben, dass ich eine negative Grundeinstellung gegenüber
deutschen
SKA- Bands habe, aber es gibt auch positive Beispiele wie u.a. der
Münchner
Band Bluekilla (Bin ich nicht brav Amadeo...). Dass allerdings eine
Band
mit fünf Ohrwürmern aus einer Gegend kommt, von der ich
ausser
dem Namen überhaupt nichts weiß hat mich schon umgehauen.
Im Gegensatz zu den
vielen
deutschen Multi-Kulti Polka SKA Bands die so in unserem Lande rumziehen
spielen Spy Kowlik herzerfrischenden straighten Ska mit genialen
Bläsern,
einer guten Stimme und teilweise auch einer gewissen Härte. Ich
steh
zwar auch auf den guten Jamaika-SKA, finde es aber grausam wenn dieser
durch deutsche Bands verhunzt wird. Da finde ich es doch besser wenn
man
auf der 2-tone Schiene bleibt. Vergleichen kann ich die Band nur mit
den
schwedischen SKA-Bands, die sich aber momentan zurückzuziehen
scheinen.
Es gibt auf der CD
„under
suspicion of ska attack“ schnelle und langsame Lieder, so dass für
jeden etwas dabei ist und es einem nie zuviel oder zu langweilig werden
kann. Es ist mir schon fast peinlich zu schreiben, dass ich mir das
Teil
X-Mal reingezogen habe...
Hoffentlich ist bald
mehr von ihnen zu hören und sie entpuppen sich nicht als
Eintagsfliege.
Das erste Lied „spy
kowlik“
hat ziemlich viel Punk Einfluss und geht in die Richtung SKA-Core ohne
zu nerven oder in einem Geschrammel auszuarten.
Weiter geht´s mit
einem sehr ruhigem aber trotzdem abwechslungsreichem Song „falling“ bei
dem man wie auch Frau so richtig fallen lassen kann.
Der „T-song“ lässt
uns mit seinem ständigem Wechsel zwischen ruhigem SKA und punkigen
Teilen so richtig auf den Sommer einstellen.
don`t go start me up“
und „drive me crazy“ sind wieder mehr von Punk geprägt.
Als ich noch keine Bands wie z.B. „Serious Drinking“ kannte und es auch noch keinen Ami-SKAcore (der teilweise erheblich nervt...) gab, hätte mich der Sound vermutlich total umgehauen. So kann ich nur sagen, dass die Scheibe genau meine Geschmacksnerven trifft und ich hoffe, dass sie live eben so gut sind.
Mehr als sehenswert ist auch die mit „Flash“ gemachte Seite der Band, die mich vor Neid erblassen ließ. (Bild folgt hoffentlich...)
Die neue CD von Spy Kowlik heißt Saxophone Suicide:
Mail me! |
Falls mir jemand CD`s schicken will: Timm
Burkhardt
|