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Bad
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Inzwischen ist es
mir
etwas peinlich über die Capones zu schreiben, da ich die CD schon
im Mai zugesandt bekommen habe und ich erst jetzt etwas über die
Band,
die aus der Umgebung von München kommt schreiben. Besonders
schlimm
ist, dass sie zwischenzeitlich bestimmt über zwanzig Mal in und um
München gespielt haben.
Das mit der
Schreibfaulheit
liegt alles an "meiner" Schwangerschaft und daran, dass meine
Schwiegereltern
kurz nach der Geburt auch noch unsere kleine Wohnung besetzten.
Die Capones
bezeichnen
ihre Musik als Ska-Reggae-Funkrock, wobei ich mir darunter ehrlich
gesagt
wenig vorstellen konnte. Bei Funkrock denke ich immer an Funkytown,
Shadee
und sonstige Dinge, die ich nicht kenne und auch nicht kennen lernen
will.
Da Ska sich nur schlecht mit Rock(außer Punkrock) mischen
lässt,
und ich mir unter Funk bis jetzt auch nichts gutes vorgestellt hatte,
war
ich angenehm überrascht, als ich die CD von den Capones
angehört
hatte. Sie spielen auf der CD sehr schnellen, für meinen Geschmack
etwas zu deutschen SKA mit englischen Texten. Es wundert mich
etwas,
wie es die Capones innerhalb eines Jahres schafften, neben einer CD
einen
perfekten Internetauftritt(wovon meine Seite leider weit entfernt
ist...)
einschließlich T-Shirts für Männlein wie auch Weiblein
und anderer Produkte für ihre Fans aus dem Nichts zu schaffen. Da
verdient äußersten Respekt. Von der Musik her, würde
ich
sie mit Bands wie Benuts, Skaos und Busters vergleichen, die zwar nicht
unbedingt zu meinen Lieblingsbands gehören, was aber wenig
zählt,
da es meine persönliche Meinung ist.
| "Rhythm Elixir" ist das geglückte Debüt-Album der Capones, die auch in die Richtung meines Geschmacks weiter ausbaufähig sind. Einige der Bandmitglieder stehen ja nach ihren eigenen Angaben über ihre Lieblingsbands nicht nur auf Skaos und Busters, sondern teils auch auf Salsa, Jamaika Ska(Prince Buster und Maytals) und auch Latin Ska(Ska-P). Ich hoffe also, dass sich ihr Sound etwas mehr in die Richtung Latin SKA oder alten Ska bewegt, was man aufgrund der Angaben von Alejandro und den anderen Capones vermuten kann. | ![]() |
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Ich
habe mir
dann die Capones auf dem Street Life Festival live angesehen, da sie
praktischerweise
auf der selben Bühne wie Resal mit ihren Spika in Snüzz
spielten,
was für mich also ein doppeltes "Muss" war.
Besonders gefielen mir neben der guten Stimmung, welche die Capones verbreiteten, dass die Capones viele Bläser haben, was eine Ska Band einfach ausmacht. Trotz des Dauerregens hatten die Capones eine super Stimmung geschaffen, bei der nur wenige Leute ihre Füße still halten konnten. Die Capones schafften es, dass eine riesige Menschentraube mit und ohne Regenschirmen dem Dauerregen trotzten und weitertanzten. |
| Das einzige, was mir an dem Konzert nicht so gefallen hatte, war das Ausrollen der Ska Against Racism Fahne der Busters, was nicht daran liegt, dass ich ein Rassist bin, sondern daran, dass ich seit über zehn Jahren eine Busters-Poka-Ska Allergie habe. Die Fahne, die es vermutlich schon seit 15 Jahren gibt steht bei mir für Humpa Ska, den ich einfach nicht mehr hören kann - ich bin halt ein alter Sack, dem diese Art von Ska zu den Ohren rausgewachsen ist... | ![]() |
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Jedem,
der
Bands wie Skaos und Busters mag, kann ich die CD nur empfehlen. Es gibt
sie auf der Internetseite von The Capones und auf deren Konzerten.
Allen
Anderen kann ich zumindest nahe legen auf die Konzerte zu gehen, da sie
so eine richtig gute Sommerstimmung verbreiten und in diesem Sommer
beinahe
wöchentlich auf einer Open Air Veranstaltung in und um
München
spielen. Der Wettergott wird hoffentlich das Wetter beim nächsten
Mal der Musik anpassen.
Ich werde sie mir auf alle Fälle noch ein paar mal reinziehen... (Timm, 29.07.2004) |
Wie gesagt, der Internetauftritt alleine ist es schon wert, die Seite anzusehen:
Mail me! |
Falls mir jemand CD`s schicken will: Timm
Burkhardt
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